Die Württemberger Im Feldzug Von 1806/07 Und Die Belagerung Der .

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Die Württemberger im Feldzug von 1806/07 und die Belagerung der Schlesischen Festungen Dr. Martin Klöffler Düsseldorf Workshop Napoleon Online, Ludwigsburg 12.-13.52007 12.5.2007 Dr. Martin Klöffler

Rheinbund 1806 1805 Teilnahme württem. Truppen in der österr. Campagne 1.7.1806 Beitritt „wider Willen“ mit Bündnisverpflichtungen 12.5.2007 Dr. Martin Klöffler

Bündnispflichten & Reorganisation Kontingent 12.000 Mann im Kriegsfalle 6.8.1806 Konskriptionsordnung „Allg. Wehrpflicht“ – Infanterie 8 Jahre – Kavallerie & Artillerie 10 Jahre 12.5.2007 Dr. Martin Klöffler

Das Offiziercorps Keine Wehrpflicht Keine Eingliederung des Adels in das Offizierkorps 12.5.2007 Dr. Martin Klöffler

Mobilmachung im August 1806 Sommer 1806: württemberg. Armee auf Friedensfuß 1.8.1806 preußische Mobilmachung 24.9.1806 Befehl Napoleons zur Mobilmachung des württemb. Kontingents 29.9.1806 Ausrufung der Mobilmachung 13.10.1806 Musterung durch den König in Cannstatt 12.5.2007 Dr. Martin Klöffler

Generalität und Stab Kommandierende Generäle der Division – Generalleutnant Freiherr von Seckendorf bis 3. Mai 1807, ab da: – Generalleutnant v. Camerer Stab – Generalquartiermeisterleutnant Major v. Theobald, – Quartiermeisterleutnant v. Beulwitz und v. Notter – Leutnant Arlt vom Geniekorps 12.5.2007 Dr. Martin Klöffler

Das Württembergische Kontingent im IX. Korps 12.000 Mann mit 1500 Pferden 9 Bataillone Infanterie, je zu 800 Mann 3 Reiterregimenter 3 Batterien, davon eine beritten, mit 18 ? Geschützen 12.5.2007 Dr. Martin Klöffler

Ordre de Bataille 1. Infanteriebrigade mit 3 Bataillonen, Generalmajor v. Lilienberg 2. Infanteriebrigade, Generalmajor v. Schröder 3. oder leichte Infanteriebrigade, Oberst v. Neubronn Artillerie, Oberst v. Schnadows Kavalleriebrigade, Oberleutnant v. L‘Estoq 12.5.2007 Dr. Martin Klöffler

Verabschiedung durch König Friedrich Soldaten! Ihr seyd bestimmt, mit und neben dem Heere zu kämpfen, das unter dem geschicktesten und größten Feldherrn unserer Zeit Siege auf Siege häufte; ihr werdet aber auch gegen ein Heer streiten, das ehedem unter dem größten aller Könige dem ganzen bewaffneten Europa unbesiegt Trotz bot. Diese glorreiche Bestimmung wird euren Muth, eure Tapferkeit anspornen. 12.5.2007 Dr. Martin Klöffler

Aufmarsch 14.10.1806 Abmarsch nach Bayreuth 3.11.1806 Dresden über Hof, dort Rasttag und Approvisionnierung 8.11. Krossen an der Oder 10.11.1806 Unter Oberbefehl von Jérôme – Württemberger als 3. Division des 9. Armeecorps 14.11.1806 erste Gefecht bei Breslau 12.5.2007 Dr. Martin Klöffler

Aufmarsch Oktober/November 1806 12.5.2007 Dr. Martin Klöffler

Die milit. Lage November 1806 Kapitulationen bei Ratkau, Magdeburg, Prenzlau: keine preuß. Feldarmee westlich der Weichsel Sächsische Neutralität, dennoch Durchmarschrecht Stromfestungen in französischer Hand – – – – Weser: Hameln, Nienburg Elbe: Magdeburg Spree: Spandau Oder: Küstrin, Stettin 12.5.2007 Ende November russisches Corps Bennigsen in Polen Preußische Strom- und Passfestungen in Schlesien – Glogau, Breslau, Brieg, Kosel – Schweidnitz, Silberberg, Glatz, Neitz Seewege durch Briten blockiert Dr. Martin Klöffler

Strategische Situation in Schlesien In friderizianischer Zeit das preußische „Précarré“ gegen Österreich – Stromfestungen – Gebirgsübergänge 1807: 8 schlesische Festungen mit 30.000 Mann Besatzung 12.5.2007 Dr. Martin Klöffler

Warum Angriff auf Schlesien? Bedrohung der rechten Flanke Blockade der Heerstraßen von West nach Ost an den Oderübergängen Nachschub von poln. Insurgenten über Oder (Glogau) Abwehr einer österreichische Intervention Faustpfand für Friedensverhandlungen 12.5.2007 Dr. Martin Klöffler

Württemberg. Operationen in Schlesien Sicherung der Südflanke der frz. Hauptarmee Einnahme der schlesischen Festungen 12.5.2007 Dr. Martin Klöffler

Hindernisse Gespanntes Verhältnis zum Oberkammandierenden Vandamme Württemberg. Feldheer ohne Belagerungstrain Logistik: Verpflegung aus dem Lande Extreme Witterung!!! 12.5.2007 Dr. Martin Klöffler

Kleine Krieg in Schlesien Dezember 1806 – Juli 1807 12.5.2007 Sicherung von Transporten Überfälle auf Posten Fouragieren Sicherung von Übergängen Beobachtung, Blockade & Belagerungen von Festungen Dr. Martin Klöffler

Die Infanterie Im „Krieg der Leutnants“ Lagerwachen Transporte Vorpostenwachen Trancheewachen Fouragieren Abwehren von Ausfällen und Entsatz Handlangerdienste beim Schanzen 12.5.2007 Dr. Martin Klöffler

Die wüttembergische Artillerie 2 Fußbatterien zu je 10 Geschützen – 6 Pfünder Kanonen? – 7 pfündige Haubitzen? 1 reitende Batterie zu 8 Geschützen Schwere Artillerie 12 und 14 Pfünder aus den eroberten Festungen 12.5.2007 Dr. Martin Klöffler

Die württemberg. Kavallerie Aufklärung Sicherung von Transporten Säuberung des Vorfelds der Festungen Verfolgung Deckung der Infanterie Pikets im Vorfeld der Festungen 12.5.2007 Dr. Martin Klöffler

Das württemberg. Ingenieurcorps Leutnant Arlt im Stab von Seckendorf Keine Pioniertruppen Ergänzt durch 2 franz. Ingenieure vor Neisse 12.5.2007 Dr. Martin Klöffler Kapitulation von Breslau

Die Belagerungen und Gefechte unter Beteiligung der Württemberger Glogau ab 14.11.1806 belagert, kapituliert am 7. Dezember Breslau ab 16.11.1806: Aufkärung durch Cheveau-Légers 28.11.1806 W ürttemberger unter Kommando des frz. Generals Vandamme 24.12.1806 Gefecht bei Strehlen: Entsatz von Breslau durch die Garnison v. Schweidnitz zurückgeschlagen 29.12.2006 Gefecht bei Ohlau 7.1.2007 Kapitulation von Breslau 9.2.2007 Gefecht bei Wartha 16.2.2007 Kapitulation von Schweidnitz 14.6.2007 Kapitulation von Neisse 24.6.2007 Erstürmung des befestigten Lagers von Glatz 14.7.2007 Abbruch der Belagerungen von Glatz Bis zum Waffenstillstand: Belagerung von Kolberg 12.5.2007 Dr. Martin Klöffler

12.5.2007 Dr. Martin Klöffler

Pars pro toto - Die Belagerung von Neisse Nach Luxemburg die „stärkste Festung in Europa“ Ausbau nach dem siebenjährigen Krieg Armierung nach Plänen des Obersten Pontanus ab dem 23.-24. Oktober 1806 – – – – – – – – Inundation Verproviantierung auf 3 Monate, dito bei Zivilisten Streitmittel: Pulver, Kugeln Depots: Baumaterial, Werkzeuge Hospitäler, Magazine, Besatzung verstärken: 6.000 Mann (benötigt 12.000) 4-5000 Schanzarbeiter 344 Geschützen 12.5.2007 Dr. Martin Klöffler

Neisse 1758 – noch ohne Brückenkopf 12.5.2007 Dr. Martin Klöffler

Die ausgebaute Festung 1807 12.5.2007 Dr. Martin Klöffler

Die Phasen der Belagerung 22. Februar: Zernierung durch 8.000 Württemberg 1. März: Förmliche Belagerung, Erste Parallele in ca.500-800m vor der Südfront eröffnet 4. März Abzug von Truppen nach Glogau, 3300 Belagerer verbleiben zur Einschließung 24. März: 1. Bombardement 14. April: Belagerungspark aus Schweidnitz trifft ein 18. April: Bürgerschaft verlangt Übergabe 1. Mai: Blockhausschanze im Handstreich genommen 11. Mai: 2. Parallele 24. Mai: Kriegsrat, Kapitulation nur bei Bresche in der Enveloppe 29. Mai: Nur 4000 Mann Besatzung, hohe Desertionsrate 12.5.2007 Dr. Martin Klöffler

Förmlicher Angriff 12.5.2007 Dr. Martin Klöffler

Kapitulation und Übergabe 3 Monate offene Trancheen, Streitmittel der Festung erschlöpft 3. Juni: Ratifikation der Kapitulation Entsatzversuch des Grafen Götzen von Glatz kommen zu spät 16. Juni: Übergabe der Festung – Garnison kriegsgefangen – Aber keine Einquartierungen in der Festung 12.5.2007 Dr. Martin Klöffler

Batterie in der 2. Parallele 12.5.2007 Dr. Martin Klöffler

Die Schattenseiten: Marodieren &Plündern Kraft, Schweidnitz, Januar 1807: Obwohl Vandamme sich zu Beitreibungen. Entschlossen hatte, kam es bei der württembergischen Reiterei und leichten Infanterie zu Ausschreitungen, nämlich zu Mißhandlungen der Landbevölkerung. Willibald Alexis, Belagerung von Breslau: Leider bestätigte sich auch hier die traurige Wahrnehmung aus jenen unseligen Kriegen, daß deutschte Landsleute despotischer und grausamer als die Franzosen verfuhren. Der Name [.] Württemberger (Wittenberger, wie das Volk ihn nannte) bliebt lange Zeit ein Schrecken beim schlesischen Landmanne. 12.5.2007 Dr. Martin Klöffler

Bilanz der Belagerung Verluste 1000-2000? Mann bei den Württembergern – Krankheit – Festungsartillerie – Direkte Kampfhandlungen – Desertion ? 12.5.2007 Dr. Martin Klöffler

Württemberg. Kontingente Belagerung von Kolberg Heilsberg 10.6.1807 Kantonnierung bis Oktober 1807, dann Rückmarsch 12.5.2007 Dr. Martin Klöffler

Referenzen Feldzug Kraft, Heinz: Die Württemberg in den Napoleonischen Kriegen, Kohlhammer Verlag Stuttgart, S. 58 ff. Dorsch, Paul: Die Kriegszüge der Württemberger im 19. Jahrhundert, Calw und Stuttgart, 1913, S. 29 ff. Schneider, F.: Erinnerungen aus den Feldzügen der Württemberger 1806 und 1807 in Schlesien, Erstes Heft, Stuttgart, Verlag von Karl Aue 1866 Tagebücher aus den Feldzügen der Württemberger unter der Regierung Königs Friedrichs, Erster Theil, Ludwigsburg, im Verlage bei Friedrich Rast, 1820 HÖPFNER, Eduard von: Der Feldzug von 1807, Berlin: ab 1851, 752 Seiten - Reprint LTR-Verlag, BuchholtzSprötze (1991) 12.5.2007 Dr. Martin Klöffler

Referenzen Regimenter Geßler, Tognarelli, Ströbel: Geschichte des 2. Württembergischen Feldartillerieregiments Nr. 29 Prinz Luitpold von Bayern und seiner Stammtruppenteile, Selbstverlag des Regiments, Stuttgart, 1892 Starklos, N.: Geschichte des königlich Württembergischen vierten Reiterregiments Königin Olga 1805-1866, Stuttgart, Verlag von Karl Aue 1867 NÜBLING Geschichte des Grenadier-Regiments König Karl (5. Württem-bergisches) Nr. 123. Berlin: Verlag R. Eisenschmidt, 1912, 487 S. 12.5.2007 Dr. Martin Klöffler

Referenzen Belagerungen BESOW, H. v.: Zur Geschichte des Jahres 1806 Glogaus Belagerung und Verteidigung; BergischGladbach: Verlag Karl Siegismund, 1893 RUFFERT, Bernhard: Belagerung und Einnahme der Stadt und Festung Neisse im Jahr 1807; Neisse: 1908 Wissenschaftliche Beilage zum Jahresbericht des königl. Kathol. Gymnasiums zu Neisse KLOSE, Arwed: Festung Neisse; Hagen: Werner Dorau, 1980 Klöffler, Martin: Preußische Festungen 1806-1807, in: Circulaire der Napoleonischen Gesellschaft Heft 2 (1996), S. 11-13 12.5.2007 Dr. Martin Klöffler

12.5.2007 Dr. Martin Klöffler Die Belagerungen und Gefechte unter Beteiligung der Württemberger Glogau ab 14.11.1806 belagert, kapituliert am 7. Dezember Breslau ab 16.11.1806: Aufkärung durch Cheveau-Légers 28.11.1806 W ürttemberger unter Kommando des frz. Generals Vandamme

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