B2 ÖSD Zertifikat B2 Modellsatz - CIB

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B2ÖSD Zertifikat B2ModellsatzInformationen

ÖSD ist ein weltweit anerkanntes und nach strengen Qualitätskriterien kontrolliertes Prüfungssystem fürDeutsch als Fremd- und Zweitsprache. Es orientiert sich an den Niveaustufen A1 bis C2 des Gemeinsameneuropäischen Referenzrahmens für Sprachen (GER) und den Rahmenrichtlinien der Association ofLanguage Testers in Europe (ALTE).ÖSD bietet Lernenden einen standardisierten sowie objektiven Nachweis ihrer Deutschkenntnisse.ImpressumHerausgeber: Österreichisches Sprachdiplom Deutsch (ÖSD)Internet: www.osd.atE-Mail: info@osd.at 2017 ÖSD, Wien und Klagenfurt4., überarbeitete AuflageISBN: 978-3-903164-18-5Audio- und Videoproduktion: Manfred Greunz (MGP)Bildquelle: shutterstock.com

EinführungLiebe Leserin, lieber Leser,wir freuen uns, dass Sie sich für das Prüfungssystem des ÖSD und die Prüfung ÖSD Zertifikat B2 interessieren.Die Prüfung ÖSD Zertifikat B2 stellt den Nachweis der selbstständigen Sprachverwendung dar. Dafür wirdeine sprachliche Kompetenz vorausgesetzt, die nicht nur im Alltag, sondern auch im (halb)öffentlichen undberuflichen Bereich angesiedelt ist. Die Prüfung wird für Lernende ab 16 Jahren angeboten. ÖSD Zertifikat B2wird auch in einer Variante für Jugendliche ab dem Alter von 14 Jahren angeboten. Diese entspricht bezüglichAufbau, Format und Aufgabentypen der Variante für Erwachsene und unterschiedet sich nur in den Themen,die an die Lebenswelt von Jugendlichen angepasst sind.Im vorliegenden Band finden Sie den Modellsatz der Prüfung ÖSD Zertifikat B2, die dazugehörigen Lösungenund Transkripte sowie die Hörtexte auf CD. Zusätzlich sind nähere Informationen zu den Testformatensowie organisatorische Hinweise zur Prüfung enthalten.Informationen zu den verschiedenen ÖSD-Prüfungen erhalten Sie an jedem ÖSD-Prüfungszentrum oder beider ÖSD-Prüfungszentrale. Hinweise finden Sie auch im Internet auf www.osd.at.Ihr ÖSD-Team

InhaltTeil 1: Modellsatz ÖSD Zertifikat B2.7Teil 2: Informationen zum Modellsatz.271. Niveaubeschreibungen und Lernziele.282. Prüfungsaufgaben.302.1 Rezeptive Fertigkeiten.302.1.1 Lesen.302.1.2 Hören.322.2 Produktive Fertigkeiten.332.2.1 Schreiben.332.2.2 Sprechen.353. Lösungen zum Modellsatz und Bewertung.383.1 Lesen.383.2 Hören.393.3 Transkripte der Hörtexte.413.4 Schreiben - Mustertexte.464. Organisatorisches zur Prüfung.495. Prüfungsergebnisse und Zertifikat.506. Prüfungsübersicht.527. Literatur.538. Übersicht: die Prüfungen des ÖSD.54

Teil 1ÖSD Zertifikat B2Modellsatz

Name:Leseninsgesamt 90 MinutenAufgabe 1 Blatt 15 PunkteLesen Sie zuerst den folgenden Text und lösen Sie dann die 5 Aufgaben auf Blatt 2.Styling: Die Universität als Laufsteg der EitelkeitenZeig mir, was du trägst, ich sag dir, was du studierstKleider machen bekanntlich Leute und sind eine beliebteAusdrucksmöglichkeit der individuellen Persönlichkeit. Dochgerade weil Lebensstil und Interessen über die Kleidung nachaußen transportiert werden, wirkt das Outfit oft wie uniformiert. „UniLive“ wollte wissen: Warum sehen eigentlich alleJus*-Studenten gleich aus? Warum denkt man beim SchlagwortEthnologie an Rastafrisuren und bei Informatik automatisch anschwarze Jeans und weiße Socken?kaufen in Secondhandshops, auf Flohmärkten oder in FairtradeGeschäften ein.“ Martina Rogy pauschalisiert munter weiter:Juristen tragen Anzug oder Kostüm, „manchmal kleiden sie sichaber auch legerer und sehen dann Wirtschaftswissenschaftsstudenten ähnlich. Zu ihren Outfits kombinieren sie teurenSchmuck und Taschen von Gucci oder Louis Vuitton.“Der Trick der WahrsagerDass – nicht nur bei der Prüfung – der erste Eindruck zählt, istallgemein bekannt. Kleidung erlaubt uns, Menschen einzuordnen, wir schließen vom Outfit auf die Gesinnung. „Viele Menschen drücken eine gewisse Gruppenzugehörigkeit aus, sei esihre Vorliebe für eine bestimmte Musikrichtung, ihre politischeGesinnung oder ihren beruflichen Wirkungsbereich“, meintRogy. „Auch wer sich nachlässig kleidet, sagt damit etwas aus“,führt Ruth Glaser aus, „und zwar: ,Schaut her, ich lege keinenWert auf die Meinung anderer‘. Es ist erstaunlich, wie viel sichvon der Kleidung auf die Persönlichkeit des Trägers schließenlässt. Das ist wahrscheinlich der Trick der Wahrsager.“ Undweiter: „Je mehr man darauf achtet, desto mehr lernt man,Details zu erkennen. Bei einem Workshop in einer Bank istes mir beispielsweise einmal gelungen, jedem Mitarbeiter dasrichtige Auto am Firmenparkplatz zuzuordnen.“Kleidung fungiert als Code, in einer Art Zeichensprache signalisiert sie die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe. Schonim Mittelalter galt Mode als Merkmal der Standeszugehörigkeit,auf den heimischen Universitäten signalisiert sie die Zugehörigkeit zu bestimmten Fakultäten: Vom Styling lässt sich also auf dieStudienrichtung schließen.„Wirtschaftsstudenten tragen Timberlands oder hochhackigeSchuhe, kombiniert mit engen Jeans oder einem kurzen Rock.Dazu tragen sie meist Blusen, möglichst in Pastellfarben, unddarüber V-Ausschnitt-Pullover. Als Accessoires werden Perlenschmuck, eine Tasche von Longchamp und ein Pashmina-Schalgetragen.“ Die österreichische Designerin Martina Rogy bedientsich bei ihrer Analyse nicht allein am Klischee, der beschriebeneWirtschaftler-Look fällt oft ins Auge.Anzug oder WickelhoseHauptsache glaubwürdig„Das Outfit ist eine Imagekomponente“, bringt es Stil- undFarbberaterin Ruth Glaser auf den Punkt. „Wirtschaftsstudenten haben eben im Kopf ‚ich werde Bankdirektor‘ und kleidensich dementsprechend gut.“ Aber auch auf anderen Fakultätenherrscht der Einheitslook, wobei es Geisteswissenschaftlern, soRogy, prinzipiell nicht so wichtig ist, wie sie sich kleiden, weil„das Wissen im Vordergrund steht“. Den typischen Ethnologiestudenten beschreibt sie dennoch detailliert: „Sie tragen Naturfasern, weite Wickelhosen, lange bunte Röcke und Leinenblusen, sie schauen immer sehr naturverbunden aus.“ Und weiter:„Als Accessoires werden Tücher verschieden kombiniert unddie Schmuckstücke sind aus Holz oder selbst gemacht. SieDie Wirkung, die unsere Kleidung auf das Gegenüber hat, lässtsich natürlich auch bewusst nutzen. Rogy: „Man kann sich alsjemand ausgeben, der man eigentlich gar nicht ist“. Der Haken:Nur wenn man sich nicht verkleidet, ist man auch „selbstsicherer, besser gelaunt und auch imstande, bessere Leistungen zuerbringen“. Es gilt also: Egal ob High Heels oder Converse,Chanel Nr. 5 oder Patchouli-Öl, wichtig ist allein, sich wohlzufühlen. Und: „Natürlich findet man auch in jeder Studienrichtung Leute, die anders aussehen und dem allgemeinen Trendnicht folgen“, beruhigt Rogy. Dabei handelt es sich wohl endlichum die viel zitierte Individualität.[aus einer österreichischen Wochenzeitung]* Jus: Jura, Rechtswissenschaften 8 ÖSD Zertifikat B2 Modellsatz

Name:Leseninsgesamt 90 MinutenAufgabe 1 Blatt 25 PunkteLesen Sie zuerst den Text auf Blatt 1 und lösen Sie dann die 5 Aufgaben, indem Sie die richtige Antwort(A oder B oder C) markieren. Für jede Aufgabe (1 – 5) gibt es nur eine richtige Lösung (siehe Beispiel).Beispiel:KleidungAinteressiert Studenten kaum.Bist vor allem bei bekannten Persönlichkeiten wichtig.CXsagt viel über die Persönlichkeit des Trägers aus.1Die Zugehörigkeit zu einer bestimmten GruppeAist an der Universität besonders wichtig.Bwird zusätzlich durch eine Zeichensprache betont.Cwurde schon im Mittelalter durch Mode ausgedrückt.2Studenten und Studentinnen an WirtschaftsuniversitätenAkaufen ihre Kleidung bei österreichischen Designern.Blegen viel Wert auf gute Kleidung.Ctragen wie Juristen Anzug und Kostüm.3An geisteswissenschaftlichen FakultätenAsind Studierende besonders leicht an ihrer Kleidung zu erkennen.Bspielt Kleidung keine besonders große Rolle.Ctragen Studierende gern teure Accessoires wie Tücher und Schmuck.4Ruth Glaser meint, dassAauch nachlässige Kleidung etwas ausdrückt.Bin Workshops der Kleidungsstil von Mitarbeitern verbessert werden kann.CKleidung vor allem die politische Einstellung zeigt.Laut Martina Rogy5 Akönnen viele Menschen ihre Kleidung nicht bewusst nutzen.Bmuss man sich in seinen Kleidern wohl fühlen.Csind Menschen, die Markenkleidung tragen, selbstsicherer. ÖSD Zertifikat B2 Modellsatz 9

Name:Leseninsgesamt 90 MinutenAufgabe 2 Blatt 15 PunkteLesen Sie die 10 Überschriften auf Blatt 1 und die 5 Texte auf Blatt 2. Suchen Sie dann zu jedem Text(1 – 5) die passende Überschrift (A – K) und schreiben Sie den Buchstaben auf die Linie über dem Text). Pro Text gibt es nur eine richtige Lösung.( 1 Überschrift:ASchlechtere Chancen für Frauen am ArbeitsmarktBSCHNELL ESSEN MACHT DICKCNeue Broschüre: Studieren im AuslandDWas tun nach der Schule? Neue AusbildungsmöglichkeitenEInitiative: Frauen für Männerberufe begeisternFImmer mehr Frauen machen Karriere im technischen BereichGExperiment in Florida: Schlank in zwölf StundenHErnährungstipps kostenlos per TelefonISchweizer Frauen kämpfen für mehr Rechte im BerufK 10 Wissenschafter warnen: Immer mehr dicke Mädchen in Österreich! ÖSD Zertifikat B2 Modellsatz

Name:Leseninsgesamt 90 MinutenAufgabe 2 Blatt 25 PunkteÜberschrift:1Überschrift:2Ein hochwertiger Schulabschluss gilt gemeinhin alsSchlüssel zum Berufsein- und -aufstieg. Das ist abernur bedingt richtig, denn sonst hätten die Frauen aufdem Arbeitsmarkt längst die Nase vorn: Mehr als dieHälfte aller Absolventen an höheren Schulen ist weiblich. Trotz besserer Qualifikation haben Frauen aberdas Nachsehen. Zu diesem Schluss kommt eine Untersuchung des städtischen Frauenreferats zur Ausbildungssituation von Mädchen und Frauen in Frankfurt.Eine Erklärung für die schlechte Lage von weiblichenArbeitskräften ist aber auch die Tatsache, dass Frauennach wie vor für Familie und Kindererziehung auf Karriere verzichten.Übergewicht könnte erblich durch Krankheiten, aber auchdurch falsche Essgewohnheiten bedingt sein. Psychiaterder Universität Florida haben jetzt das schnelle Essen alsmögliche Ursache für Fettleibigkeit entdeckt. Die Wissenschaftler untersuchten, was genau im Hirn bei derNahrungsaufnahme passiert. Zu diesem Zweck bekamenTestpersonen nach einer zwölfstündigen Fastenzeit eineZuckerlösung zu trinken. Zuerst zeigte sich verstärkteGehirntätigkeit, ausgelöst durch Schlucken, Geruch undGeschmack. Dann, zehn Minuten später, signalisierte dasGehirn, dass der Körper genug habe. Bei Menschen, diezu schnell essen, ist dieses Signal stark verzögert. Daherdürfte das Sprichwort „Iss langsam, Kind!“ tatsächlicheine Weisheit sein.[aus einer deutschen Zeitung][aus einer deutschen Zeitung]Überschrift:3Überschrift:4Wenn Sie mehr über richtige Ernährung und das ide-Das Arbeitsamt Berlin hat seine beiden Informations-ale Gewicht wissen wollen, informieren Sie der „Fondshefte „Alternativen zum Studium“ neu aufgelegt. AufGesundes Österreich" und der Verein für Konsumentenin-200 Seiten zeigt die Behörde neue Ausbildungsmög-formation. Unter 0 810 810 27 werden gratis firmenunab-lichkeiten für junge Frauen und Männer nach der Schulehängige, wissenschaftlich fundierte Informationen überaußerhalb der Universitäten. Ein Heft befasst sich mitausgewogene und gesunde Ernährung angeboten. Diebetriebswirtschaftlichen Ausbildungen bzw. fremdsprach-Verantwortlichen reagieren damit auf den erschrecken-lichen Angeboten im sozialen Bereich, das andere mit demden Trend, dass die Zahl der dicken Menschen, daruntertechnisch-naturwissenschaftlichen Bereich. Mit diesenvor allem Kinder, immer mehr zunimmt. In den vergange-Broschüren geht auch eine Informationswoche einher, dienen 15 Jahren habe sich die Zahl übergewichtiger Kinderdie hohe Zahl an Studienbewerbern in Deutschland redu-und Jugendlicher mehr als verdoppelt. Bewegungsman-zieren helfen und andere Wege einer guten Berufsausbil-gel und fettes Essen seien die Hauptgründe dafür.dung für junge Leute aufzeigen soll.[aus einer österreichischen Zeitung][aus einer deutschen Broschüre]Überschrift:5Junge Frauen in der Schweiz sollen nun mehr Chancen für eine offene Berufswahl haben. Mit einer Motivationskampagne wollen die Fachleute zum Umdenken anregen und neue Horizonte öffnen. «Von wem würden Sie lieber IhrAuto reparieren lassen?» oder «Wem vertrauen Sie eher eine Herzoperation an?», heisst es unter jeweils zwei Porträts einer Frau und eines Mannes. Die Plakate sollen für den «kleinen Unterschied» im Kopf sensibilisieren, wonachFrauen nicht dasselbe zugetraut wird wie Männern. Immer noch ergreifen junge Frauen typische Frauenberufe wieTextilverkäuferin oder Sekretärin. Mit einem Internetwettbewerb soll das Thema «Frauen und Technik» fokussiertwerden, im Speziellen der Informatiksektor, der in der Schweiz noch ganz in Männerhand ist.[aus einer Schweizer Zeitung] ÖSD Zertifikat B2 Modellsatz 11

Name:Leseninsgesamt 90 MinutenAufgabe 35 PunkteSituation: Sie haben eine Kopie des folgenden Zeitungsartikels bekommen. Leider ist der rechte Rand abgeschnitten. Rekonstruieren Sie den Text, indem Sie die fehlenden Wörter bzw. Wortteile an den rechten Rand(siehe Beispiele a, b, c) schreiben. Es gibt für jede Lücke eine Lösung mit maximal 3 Buchstaben.Weltweit nimmt die Z ahlder Übergewichti gen(a)(b)unter 16 Jahren zu(c)London. Der Anteil übergewichtiger Kin1weltweitv2Experten in den kommenden Jahren drasti3ansteigen. In Nord- und Südamerika wi4bald die Hälfte der Jungen und Mädchen z5dick sein, wie aus einer kürzlich er EU demnach bei 38 Prozent liegen.„Wir haben wirklich eine globale Epidem9die anscheinend die meisten Länder auf10WeltDir11Forschun12netzwerkes IOTF. Die beteiligten eunterwe15Bewegung zurück. Speziell Fastfood gerät im16mehrlief17die Situation in Japan, wo statt Fisch18Reisund19mes frites gegessen werden. Die Folgen rzuBeispielHamburgerbesonders bei Kindern sichtbar. 12 ÖSD Zertifikat B2 Modellsatz

Name:Leseninsgesamt 90 MinutenAufgabe 45 PunkteSituation: Im folgenden Werbebrief fehlen einige Wörter. Lesen Sie den Text und ergänzen Sie die fehlendenWörter (1 – 10). Die Lösungen müssen sinngemäß passen und grammatikalisch korrekt sein. Es gibt für jede Lückeeine Lösung mit einem Wort. Keine Lücke darf leer bleiben.geehrteSehr (0)Damen und Herren,haben Sie Lust auf Ferien? Dann besuchen Sie (1)doch anunserem „Interhome“-Stand auf der Reisemesse am 26. und 27. März d. J. imTechnischen Museum in Wien, (2)der sich alles um das Thema„Urlaub und Ferien“ dreht.Der Eintritt (3)Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre ist kostenlos,Familien erhalten einen Familienbonus!Auf der Ferienmesse zeigen wir Ihnen die schönsten Plätze in der Toskana, wo(4)neben Ruhe und Erholung auch besondere kulinarischeKöstlichkeiten Italiens finden. Neben Italien sind wir auch Spezialisten für IhrenUrlaub in Spanien, Kroatien, Frankreich, (5)auch die ÖsterreichFans werden nicht enttäuscht sein!Zudem verlost „Interhome“, der Reisespezialist europaweit, beim Feriengewinnspiel tolle Preise: Der Hauptpreis ist ein zweiwöchiger Aufenthalt in einer(6)beliebtesten Regionen Italiens. Holen Sie sich einfach IhrGlückslos bei unserem Stand ab und nehmen Sie gleich Ihren Gewinn mit(7)Hause! Vielleicht verbringen Sie ja bereits Ihren nächsten(8)in der Toskana.Wir freuen uns schon, Sie auf der Ferienmesse persönlich begrüßen(9)dürfen!Übrigens: Unser gesamtes Angebot finden Sie auch im Internet (10)www.interhome.at, oder Sie nutzen unser Buchungstelefon: 0810 013 015.Mit freundlichen GrüßenAngelika ForstenauerInterhome, Leitung Verkauf ÖSD Zertifikat B2 Modellsatz 13

Name:Höreninsgesamt ca. 30 MinutenAufgabe 110 PunkteLesen Sie Aufgabe 1 gut durch. Sie haben 90 Sekunden Zeit.Situation: Sie hören jetzt eine Radiosendung. Lesen Sie die folgenden Aussagen und kreuzen Sie jeweils die richtigeLösung an. Sie hören den Text zwei Mal.R F richtig falschSportAbschnitt 11Eine Umfrage hat ergeben, dass sich vor allem junge Menschen immermehr für Sport interessieren.2Laut Aussage von Otmar Weiss stärkt Sport das Selbstbewusstsein.3Sportliche Leistungen sind leichter und klarer sichtbar als Leistungenim Alltag.Abschnitt 24Profisportler finden sich üblicherweise am Ende ihrer Karriere leicht imAlltag zurecht.5Die Gründe, warum Menschen Sport ausüben, werden immer vielfältiger.6Schwimmen, Radfahren und Skifahren sind die beliebtesten Sportartenin Österreich.Abschnitt 37Sowohl Männer als auch Frauen betreiben Sport in erster Linie ausgesundheitlichen Gründen.8Männer sind beim Sporttreiben leistungsorientierter als Frauen.Abschnitt 49 14 Viele Menschen nutzen den Sport dazu, Freunde zu treffen.10 Warum sich manche Sportarten besser durchsetzen als andere, ist bisheute ungeklärt. ÖSD Zertifikat B2 Modellsatz RFRFRFRFRFRFRFRFRFRF

Name:Höreninsgesamt ca. 30 MinutenAufgabe 210 PunkteLesen Sie Aufgabe 2 gut durch. Sie haben 90 Sekunden Zeit.Situation: Sie hören ein Gespräch zwischen zwei Personen, die Informationen austauschen. Hören Sie gut zu undergänzen Sie entweder die fehlenden Informationen oder kreuzen Sie die entsprechenden Kästchen auf IhremAufgabenblatt an. Sie hören den Text ein othek)Bibliotheken Schwerpunkt mäßigung fürStudierende%AusleihdauerWochen PostversandBei der Anmeldungnötig amtlicher AusweisLesungenServiceleistungen WLAN* ungeFührungen Postversand amtlicher Ausweis Lesungen oungeFührungen Postversand amtlicher Ausweis Lesungen ührungenBücherBücherBüchervon 8:00 Uhrvon 8:00 Uhrvon 10:00 UhrMaximale .Arten derBuchausleiheaußer vor OrtZusätzliches AngebotZB (Zentralbibliothek)bisUhrbisUhrbisUhr* WLAN Internetzugang ÖSD Zertifikat B2 Modellsatz 15

Name:Schreibeninsgesamt 90 MinutenAufgabe 1 Blatt 115 PunkteSituation: Um Ihre Deutschkenntnisse zu verbessern, haben Sie im Sommer ein Praktikum (siehe Inserat) inÖsterreich gemacht. Das Praktikum wurde von einer Jobbörse organisiert, hat aber überhaupt nicht IhrenErwartungen entsprochen. Sie haben sich bereits Notizen dazu gemacht.InternationaleModefirmain Salzburgnur kopieren undKaffee kochen!suchtPraktikantInnenfür abwechslungsreiche undleichte Büroarbeit im Sommer!Was wir uns wünschen:Sprachkenntnisse in Englisch und Deutschgute ComputerkenntnisseWas wir bieten:Job von Juli–August,täglich von 9–15 Uhrgute Bezahlungnette KollegInnennur Englischgesprochentäglich 1–2Überstunden!wenig Geld!Bewerben Sie sich bitte bei der SOMMERJOBBÖRSEz. H. Frau Reiter / E-Mail-Adresse: jobboerse@aon.atSchreiben Sie nun ein Beschwerde-E-Mail an die Jobbörse, in dem Sie auf alle Ihre Notizen eingehen.Schreiben Sie circa 120 Wörter und beachten Sie dabei auch die formalen Kriterien dieser Textsorte (Anrede,Grußformel). 16 ÖSD Zertifikat B2 Modellsatz

Name:Schreibeninsgesamt 90 MinutenAufgabe 1 Blatt 215 PunkteIhr E-Mail:jobboerse@aon.atBeschwerde über vermittelte Praktikumsstelle. ÖSD Zertifikat B2 Modellsatz 17

Name:Schreibeninsgesamt 90 MinutenAufgabe 215 PunkteWählen Sie eine der folgenden Aufgabenstellungen (A oder B). Schreiben Sie circa 120 Wörter.Variante ASie haben im Deutschkurs über das Thema „Kind und Beruf“ diskutiert. Dabei fielen folgende Äußerungen:Ich bin für mehr Fortbildungund Berufskurse währendder Babypause: Nurso bleibt man auf demLaufenden.Job und Kind geht nicht.Immer mehr Frauen leidenunter der Doppelbelastungund dem großen Druck.Für den Wiedereinstiegins Berufsleben brauchenMütter und Väterbessere Chancen undflexible Arbeitszeiten.Schreiben Sie nun Ihre Meinung dazu und gehen Sie dabei auf die folgenden vier Punkte ein: Wie denken Sie über diese Äußerungen? Begründen Sie Ihre persönliche Meinung. Beschreiben Sie eigene Erfahrungen (oder Erfahrungen von Freunden) zum Thema. Wie ist die Situation von berufstätigen Eltern in Ihrem Land?Variante BSie haben in verschiedenen Zeitungen folgende Schlagzeilen zum Thema „Zusammenleben – ja oder nein?“ gelesen:Scheidungsrate steigt:Immer mehr verheiratete Paare trennen sich.Warum funktioniert das Modell Ehe nicht mehr?Die traditionelle Familieverliert an Wert:Glückliche Singles:Junge Leute immer mehr auf dem Ego-Trip:Eine Umfrage unter jungen Leutenzeigt, dass viele nicht mehr heiratenmöchten, sondern in einer offenenBeziehung leben wollen.Allein leben ist schöner und einfacher!Schreiben Sie nun Ihre Meinung dazu und gehen Sie dabei auf die folgenden vier Punkte ein: Wie denken Sie über diese Schlagzeilen? Begründen Sie Ihre persönliche Meinung. Beschreiben Sie eigene Erfahrungen (oder Erfahrungen von Freunden) zum Thema. Wie ist die Situation in Ihrem Land? 18 ÖSD Zertifikat B2 Modellsatz

Name:Vorbereitungszeit: 15 Minuten30 PunkteSprechen Variante AAufgabe 1 l Jemanden kennenlernen und beratenca. 5 MinutenSituation: Sie reisen gerade mit der Bahn und lernen dabei eine Person kennen.Bereiten Sie sich auf das Gespräch vor, indem Sie sich folgende Punkte überlegen: Sprechen Sie über Zweck und Ziel Ihrer Reise. Unterhalten Sie sich dann über das Thema „Sport“ *. Tauschen Sie Ihre Erfahrungen und Ansichten aus (Welcher Sport interessiert Sie? Treiben Sie Sport? Wie oft?Wann?) und geben Sie sich gegenseitig Tipps zu sportlichen Aktivitäten.Aufgabe 2 l Ein Bild/Foto beschreiben und interpretierenca. 5 Minuten pro TNSituation: Sie bekommen bei der Prüfung drei Bilder vorgelegt. Wählen Sie eines aus und begründen Sie, warum Sie sich für dieses Bild entschieden haben, beschreiben Sie das Bild und gehen Sie dann auf das Thema des Bildes ein: Was ist das Thema? Was sagt das Bild aus? Äußern Sie IhreMeinung und stellen Sie Vermutungen an.Aufgabe 3 l Meinungsaustauschca. 5 MinutenSituation: Sie und Ihre Gesprächspartnerin/Ihr Gesprächspartner haben folgende Stellungnahmen zum Thema„Einkaufen“ gelesen und sollen nun darüber diskutieren.Sie sollen sich in die Rolle von Person 1 versetzen und deren Standpunkt vertreten. Bringen Sie weitere Aspekteund Argumente in das Gespräch ein.* Person 1Person 2„Ich mache meine Einkäufe sehr gern in großenEinkaufszentren, denn da finde ich alles untereinem Dach, was ich brauche: Lebensmittel,Kleidung, Papierwaren und vieles andere mehr.Die Auswahl ist da sehr groß. Nach dem Einkaufkann ich eine Tasse Kaffee trinken und dabei dievielen anderen Menschen beobachten, die auchgerade einkaufen.Wenn ich ein Geschenk suche und nochnicht genau weiß, was ich brauche, ist so einBummel durch ein großes Einkaufscenter einegute Möglichkeit, mir Ideen zu holen. DasBeste daran ist, ich kann meine kleine Tochtermitnehmen, denn es gibt dort auch für dieKleinen Spielmöglichkeiten.“„Am liebsten kaufe ich die wichtigstenLebensmittel in meinem kleinen Geschäft umdie Ecke: Dort kennt mich die Verkäuferinund wir plaudern immer ein bisschen. Wennich mal mein Geld vergessen habe, zahle ichhalt am nächsten Tag. Ich finde die großenEinkaufszentren stressig, die Leute sindhektisch, die Verkäufer haben keine Zeit, dieKunden wirklich zu beraten. Am meisten nervtmich die ständige Musik im Hintergrund!Ich finde, dass die kleinen Läden mehrAtmosphäre haben, und ich weiß, dass ichfrische Ware bekomme. Wenn ich einmaleinen Großeinkauf machen muss, gehe ich inden nächsten Supermarkt. Aber die riesigenEinkaufszentren meide ich, da sind zu vieleMenschen.“Anna, 25Günter, 40Weitere Themen zu Aufgabe 1 finden Sie auf Seite 25. ÖSD Zertifikat B2 Modellsatz 19

Name:Vorbereitungszeit: 15 Minuten30 PunkteSprechen Variante AAufgabe 1 l Jemanden kennenlernen und beratenca. 5 MinutenSituation: Sie reisen gerade mit der Bahn und lernen dabei eine Person kennen.Bereiten Sie sich auf das Gespräch vor, indem Sie sich folgende Punkte überlegen: Sprechen Sie über Zweck und Ziel Ihrer Reise. Unterhalten Sie sich dann über das Thema „Sport“ *. Tauschen Sie Ihre Erfahrungen und Ansichten aus (Welcher Sport interessiert Sie? Treiben Sie Sport? Wie oft?Wann?) und geben Sie sich gegenseitig Tipps zu sportlichen Aktivitäten.Aufgabe 2 l Ein Bild/Foto beschreiben und interpretierenca. 5 Minuten pro TNSituation: Sie bekommen bei der Prüfung drei Bilder vorgelegt. Wählen Sie eines aus und begründen Sie, warum Sie sich für dieses Bild entschieden haben, beschreiben Sie das Bild und gehen Sie dann auf das Thema des Bildes ein: Was ist das Thema? Was sagt das Bild aus? Äußern Sie IhreMeinung und stellen Sie Vermutungen an.Aufgabe 3 l Meinungsaustauschca. 5 MinutenSituation: Sie und Ihre Gesprächspartnerin/Ihr Gesprächspartner haben folgende Stellungnahmen zum Thema„Einkaufen“ gelesen und sollen nun darüber diskutieren.Sie sollen sich in die Rolle von Person 2 versetzen und deren Standpunkt vertreten. Bringen Sie weitere Aspekteund Argumente in das Gespräch ein.* 20Person 1Person 2„Ich mache meine Einkäufe sehr gern in großenEinkaufszentren, denn da finde ich alles untereinem Dach, was ich brauche: Lebensmittel,Kleidung, Papierwaren und vieles andere mehr.Die Auswahl ist da sehr groß. Nach dem Einkaufkann ich eine Tasse Kaffee trinken und dabei dievielen anderen Menschen beobachten, die auchgerade einkaufen.Wenn ich ein Geschenk suche und nochnicht genau weiß, was ich brauche, ist so einBummel durch ein großes Einkaufscenter einegute Möglichkeit, mir Ideen zu holen. DasBeste daran ist, ich kann meine kleine Tochtermitnehmen, denn es gibt dort auch für dieKleinen Spielmöglichkeiten.“„Am liebsten kaufe ich die wichtigstenLebensmittel in meinem kleinen Geschäft umdie Ecke: Dort kennt mich die Verkäuferinund wir plaudern immer ein bisschen. Wennich mal mein Geld vergessen habe, zahle ichhalt am nächsten Tag. Ich finde die großenEinkaufszentren stressig, die Leute sindhektisch, die Verkäufer haben keine Zeit, dieKunden wirklich zu beraten. Am meisten nervtmich die ständige Musik im Hintergrund!Ich finde, dass die kleinen Läden mehrAtmosphäre haben, und ich weiß, dass ichfrische Ware bekomme. Wenn ich einmaleinen Großeinkauf machen muss, geh

Die Prüfung ÖSD Zertifikat B2 stellt den Nachweis der selbstständigen Sprachverwendung dar. Dafür wird eine sprachliche Kompetenz vorausgesetzt, die nicht nur im Alltag, sondern auch im (halb)öffentlichen und beruflichen Bereich angesiedelt ist. Die Prüfung wird für Lernende ab 16 Jahren angeboten. ÖSD Zertifikat B2

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